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Art Direction Fotografie Grafik Design Konzept

crafting transforamtion

  • Skills: Projekt Management, Fotografie, Grafik Design, Food Design

  • Projekt: Graduation

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Design Thinker

Analyse

Crafting Transformation ist ein soziales Projekt, dass ich ins Leben gerufen habe um Traditionen und Handwerskunst zu erhalten.
Primär soll es Menschen stimulieren und die Schönheit aufzeigen, welche sich durch die Verwendung unserer bloßen Hände ergibt.

Mission

Wir leben in einer schnelllebigen digitalen Welt, in der die physische Verbindung zwischen Menschen meist in Vergessenheit geraten kann. Kreatives Handwerk kann als Brücke dienen, um sich selber und Menschen wieder miteinander zu verbinden.

Ziele

  • Aufmerksamkeit erregen, wieder mehr in Einklang mit uns und den Menschen um uns herum sein.
  • Das eigene Potential erkennen
  • Den Moment bewusst erleben ­­– mit Hilfe unsere Hände
  • Analog wieder zu kommunizieren
  • Erhaltung von Tradition und dem Handwerk

Design Linker

Strategie & Prozess

Auf der Suche nach Erhaltung von Tradition und Verbundenheit mit uns und unserem sozialen Umfeld, bin ich auf zwei Bücher von dem Soziologen Richard Sennett „Together“ und „The Craftsman“ gestoßen. „Together“ argumentiert, dass es für eine Kooperation neue Formen von „sozialen Ritualen“ benötigt um ein geschickteres Zusammenleben zu ermöglichen. In „The Craftman“ beschreibt Sennett wie wichtig es ist die Tätigkeit und das Bestreben unserer Arbeit mit gutem, Willen auszuführen.  

Nun habe ich mich auf die Suche nach Menschen gemacht, die in ihrer Freizeit ein Künstlerisches Handwerk ausüben. Anhand von Interviews und Fotodokumentationen habe ich nicht nur ihr wundervolles Handwerk kennengerlernt, sondern auch ihre Motivation und Passion dahinter festgehalten. Jeder hatte eine individuelle, besondere Botschaft, sei es sich im Moment und die Zeit zu verlieren, altes Handwerk mit Hilfe moderner Technologie wieder „hipp“ zu machen oder aus alten verworfenen Gegenständen neue innovative Funktionen zu kreieren.  

Jetzt stelle ich mir allerdings die Frage, wie konnte ich nun ihr Potenzial in den Vordergrund rücken bringen, ohne sie in das ungewollte Rampenlicht zu bringen?  Um eine Antwort zu finden, stellte ich mir die Frage, wann genau ich den Moment erlebe, in welchen ich in Harmonie und Kontakt mit all meinen Sinnen bin und kam zu dem klaren Endschluss zu meiner Passion, dem Kochen. 

with our hands

Design Transformer

Kreative Lösung

Kreative Lösung

Ein Dinner zu hosten war für mich also die perfekte Plattform um alle Komponenten zu vereinen; das Handwerk, das Talent und die Geschichten der Künstler sowie die Verbundenheit mit sich und anderer in den Vordergrund zu rücken.

Das Dinner wurde im Zeichen von Erhaltung des Handwerks in einer alten Säge-Mühle mitten in der Stadt gehostet.

Jeder der Künstler trug etwas zu dem Diner herbei, Sei es Keramikschüsseln, selbst gesponnen und gewobene Kissen oder das frisch gebackene Sauerteigbrot in Kombination mit dem selbst gemachten Weichkäse.

Um ein „Soziales Ritual“ der Verbundenheit zu Tisch zu bringen, wurden die Künstler mit interdisziplinären Gästen – von Steuerberatern, Psychologen bis hin zu Grafikern und Kunst Professoren eingeladen.

Bewusst im Hier und Jetzt zu sein, habe ich regionale Zutaten von fünf Gerichten vorbereitet, die die Gäste nur mit den Händen und Besteck aus Gemüse essen durften.

Zu jedem Gericht wurde die Geschichte und das Handwerk von einer der Kreativen präsentiert. So wurden das Talent und die Anerkennung gezeigt, ohne dass der Künstler sich unangenehm den Mittelpunkt gedrängt fühlte.

Als Resultat habe ich drei handgebundene Bücher gestaltet in denen, die Portraits der Künstler, meine Erkenntnisse und eine Anleitung für die Anwendbarkeit dieses Projekt– z.B. Gemeinschaften miteinander zu vernetzten.

Ergebnis

Das Projekt hat Aufmerksamkeit und das Bewusstsein geschaffen, um mehr im Moment mit uns selbst und den Menschen um uns herum zu leben.

Marije Vogelzang eine renomierte Food Designerin aus der Niederlande, war von diesem Projekt begeistert und somit ist das Projekt auf der Plattform, „Dutch Institute of Food and Design“ publiziert worden.